Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /kunden/483505_50739/webseiten/facilities/leipzig/wp-content/plugins/qtranslate-x/qtranslate_frontend.php on line 507
Werkserweiterungen
Werkserweiterungen

Der Panamera erhält einen eigenen Karosseriebau

Der neue Panamera ist mehr Sachse denn je. Die jüngste Generation der sportlichen Limousine wird komplett im Werk Leipzig gefertigt. Um dies zu ermöglichen, hat Porsche 500 Millionen Euro investiert und damit das Bekenntnis zum Standort Leipzig eindrucksvoll untermauert. Für die Fertigung des Panamera entstand in den vergangenen zwei Jahren ein komplett neuer Karosseriebau.

Zudem wurde die Logistik für die neuen Anforderungen erweitert. Insgesamt investierte Porsche damit seit der Grundsteinlegung im Februar 2000 bis heute rund 1,3 Milliarden Euro in das Werk Leipzig.

Karosseriebau: Fertigstellung in Rekordzeit

Der Startschuss für die vierte große Werkserweiterung fiel im März 2014 mit der Entscheidung, die Komplettfertigung des Panamera nach Leipzig zu verlegen. Seit Produktionsstart der vierten Baureihe im Jahr 2009 kamen die lackierten Karossen aus dem Volkswagen-Werk Hannover. Die Vor- und Endmontage fand anschließend in Leipzig statt. Der Baubeginn für den neuen Karosseriebau erfolgte im Sommer 2014 und wurde in Rekordzeit abgeschlossen. Bereits im Februar 2015 begann der Anlagenaufbau, Ende 2015 liefen die ersten Vorserienfahrzeuge vom Band. Die Fertigungsfläche von ca. 56.000 Quadratmeter unterteilt sich in die Vorfertigung von Baugruppen und Anbauteilen (20.000 Quadratmeter) sowie die Fertigungslinien (ca. 36.000 Quadratmeter). Auf der Baustelle wurde ununterbrochen gearbeitet, selbst an den Wochenenden herrschte Betrieb. Neben dem neuen Karosseriebau wurden auch weitere Bereiche der Produktion ausgebaut, unter anderem die Kapazitäten in der Montage erhöht und die Infrastruktur angepasst sowie ein Logistikzentrum errichtet.

Qualitätszentrum: Fahrzeugoptimierung an einem zentralen Ort

Im Zuge der Erweiterungsmaßnahmen für den neuen Panamera entstand ein neues Qualitätszentrum. Auf mehr als 6.000 Quadratmeter sind alle Bereiche der Fahrzeugoptimierung an einem zentralen Ort gebündelt. Dazu gehört der Bereich Meisterbock/Cubing, wo Blechteile der Karosserie und Anbauteile geprüft und abgestimmt werden. Hinzu kommen das Anlaufzentrum, wo Vorserienfahrzeuge von der lackierten Karosse bis zur Erstinbetriebnahme aufgebaut werden können sowie ein zentraler Schulungsbereich für Mitarbeiter. Die Ausbaustufe beinhaltet auch ein neues Ausbildungszentrum. Das Richtfest ist für den 28. Juli 2016 geplant. Auf einer Größe von ca. 5.000 Quadratmeter führt Porsche Leipzig künftig alle am Standort angebotenen Berufe zusammen.

Verdreifachung der Produktionsfläche: Für den Macan wird Leipzig zum Vollwerk

Die bisher größte Ausbaustufe des Werkes Leipzig gab es zuvor im Zusammenhang mit dem Produktionsstart des Macan. Das bisherige Montagewerk, in dem seit August 2002 der Cayenne und von September 2006 an der Panamera gefertigt werden, wurde von Oktober 2011 bis Februar 2014 zum Vollwerk ausgebaut. Für 500 Millionen Euro baute Porsche auf einem 17 Hektar großen Gelände einen neuen Karosseriebau und eine hochmoderne Lackiererei. Die Produktionsfläche wuchs von 79.700 auf 245.900 Quadratmeter um das Dreifache. Es war das bis dahin größte Bauprojekt in der Porsche-Historie. In einer konzernweiten Ausschreibung hatte sich die Porsche Leipzig GmbH zuvor als idealer Standort für die Produktion des Macan durchgesetzt. Ausschlaggebend dafür war auch die höchst qualifizierte Belegschaft. Durch die Macan-Produktion und den damit verbundenen Ausbau zum Vollwerk schuf Porsche in Leipzig 1.500 neue Arbeitsplätze.

Ausbau nach Plan: früh an die Zukunft gedacht

Die Grundlagen für die zuletzt erfolgten Werkserweiterungen in Leipzig legte Porsche schon vor vielen Jahren. Bereits 2005 zum Zeitpunkt der Entscheidung, den Panamera in Leipzig zu fertigen, gab es erste Konzepte, wie das Werk im Jahre 2015 und 2020 aussehen könnte. Mit dieser Werksstrukturplanung blickte Porsche frühzeitig in die Zukunft, so dass die in den vergangenen Jahren durchgeführten Bau- und Erweiterungsmaßnahmen praktisch den planmäßigen Weiterbau der Fabrik darstellen. Als Porsche am 16. März 2011 ankündigte, neben dem Cayenne einen zweiten sportlichen Geländewagen in Leipzig zu bauen, lagen die Grundplanungen dafür bereits in der Schublade. Wie leistungsfähig das Werk inzwischen ist, unterstrich das vergangene Geschäftsjahr. 2015 liefen in Leipzig insgesamt 180.771 Fahrzeuge vom Band.

Ausbaustufen: Carrera GT als erstes Highlight

Bereits vor dem Ausbau zum Vollwerk 2014, gab es zwei Ausbaustufen. Im Jahr 2004 erweiterte Porsche für ca. 130 Millionen Euro das Montagewerk und schuf damit die Voraussetzung, um 1.270 Fahrzeuge des Super-Sportwagens Carrera GT in einem separaten Manufakturbereich zu fertigen. Für die Produktion der ersten Panamera-Generation entstanden für 150 Millionen Euro zwischen Juli 2006 und Juni 2008 eine rund 25.000 Quadratmeter große Fertigungshalle sowie ein 23.500 Quadratmeter großes Logistikzentrum. Die vorhandene Cayenne-Montagehalle wurde zudem um ein Pilot- und Analysezentrum sowie eine Lehrwerkstatt erweitert.

160503_Werksplan_DE